Wanderung von Como: Faro Voltiano

Blick von der Plattform des Faro Voltiano auf den Comer See. Im Hintergrund sind Dörfer und Bergkuppen zu sehen.
Blick vom Faro Voltiano auf den Comer See

Bereits vor einigen Jahren war ich am Comer See wandern. Damals am östlichen Arm des Sees: Von Lecco aus ging’s hoch zum und durch den Naturpark Monte Barro. Dieses Mal ging die Wanderung in Como los und führte hoch zum Faro Voltiano – ein Aussichtsturm, der nach dem in Como geborenen Physiker Allessandro Volta benannt ist.

Von Como nach Brunate und zum Faro Voltiano

Gestartet sind wir in der Nähe des Doms zu Como. Von da gings vorbei am Teatro Sociale durch Wohngebiet und die Stufen hoch, bis wir im Grünen waren. Das Örtchen Garzola haben wir rechts liegen gelassen und sind stattdessen auf bewaldeten Wegen Richtung San Donato und weiter nach Brunate und dem Faro Voltiano gelaufen.

Über viele Stufen führt der Weg

Zentral im Bild eine breite Steintreppe, die links und rechts von einer Hecke und Sträuchern gesäumt wird. Am oberen Ende der Treppe steht eine weiße Statue.

Der Weg bestand aus unzähligen Treppenstufen, die es zu überwinden galt: breite Treppen, bemooste Stufen, bewaldete, ausgetretene oder gepflasterte.

Während der Tour hatten wir immer wieder herrliche Ausblicke auf Como, den Comer See und an einer Stelle war sogar die Skyline von Mailand zu sehen. Da ging mein Herz auf. 😉

Sentiero Alda Merini

An einer Steinmauer ist ein Schild mit der Aufschrift Sentiero Alda Merini, Poetessa, 1931-2009, Gia via Sentierone per Como. zu sehen.

Eher zufällig sind wir ein Stück entlang des „Sentiero Alda Merini“ gelaufen. Dieser Weg ist der Dichterin Alda Merini, gewidmet, die in dieser Gegend zu Hause war. Auf dem „Sentierone“, der von Brunate nach Como hinabführt, lernten sich ihre Großeltern, der Comer Graf Giovanni Merini und die brunatesische Bäuerin Maddalena Baserga, Anfang des 20. Jahrhunderts kennen und lieben. Den Sentiero (Weg) machen Schilder mit poetischen Sprüchen von Alda Merini aus.

Immer wieder Seeblick während der Wanderung

Im linken Teil des Bildes sind Dächer und Häuser von Como zu sehen, in der Bildmitte der Comer See und dahinterliegend weitere Häuser und Anhöhen.

Auf dem Weg sind uns ein paar Jogger, aber auch andere Wander*innen begegnet. Wir kamen an Obst- und Gemüseplantagen vorbei und sahen Schafen beim Grasen zu. An der Piazza della Chiesa (Parrocchia Sant’Andrea Apostolo) haben wir eine Stärkung zu uns genommen – mit Seeblick versteht sich. Mit Seeblicken wurden wir generell verwöhnt. Diejenigen die meine Blogbeiträge schon länger verfolgen, wissen schon, dass ich gerne hochsteige, um aufs Wasser zu blicken.

Das Ziel der Wanderung: Faro Voltiano

In der Bildmitte ist versteckt von Bäumen und Sträuchern der Faro Voltiano zu sehen.
Wanderung von Como: Faro Voltiano

Nachdem wir Brunate passiert haben – nicht ohne einige Treppenstufen mitzunehmen – blitzt auch schon das Ziel, der Faro Voltiano zwischen Sträuchern und Bäumen hervor. Von der Plattform des Aussichtsturms hatten wir einen herrlichen 180 Grad Blick auf den See und die umliegenden Städte und Gemeinden: Como, Cernobbio, Tavernola, Rovenna.

Der Aussichtsturm ist auch von April bis Ende Oktober geöffnet.

In unmittelbarer Nähe des Faro Voltiano befinden sich auch einige Lokale. Wir haben uns für die „Polenteria“ entschieden, ein einfaches Lokal, und wir wurden nicht enttäuscht. Unsere Polentas waren köstlich.

Zurück ging’s dann zu Fuß bis ins Zentrum von Brunate und von dort mit dem Funicolare (Seilbahn) hinab nach Como.

Infos zur Tour

Dauer: etwa 2,5 Stunden, 5 km, 680 Höhenmeter
Nicht sehr anspruchsvoller Weg, den ich in Sneakern gelaufen bin.
Daten zur Tour bei Komoot

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