Vom Umgang mit Journalisten

Gerade in kleineren Kultureinrichtungen müssen oft Mitarbeiter die PR- und Öffentlichkeitsarbeit neben ihren eigentlichen Aufgaben übernehmen, ohne dass sie je ein entsprechendes Seminar besucht, geschweige denn eine fundierte Ausbildung in diesem Bereich haben.

Für all jene, die vor dieser Aufgabe stehen sei der Artikel von Jochen Mai, der den Titel „Vorsicht Kamera- Vom Umgang mit Journalisten“ empfohlen. Vor allem die unter „Dilettantenfehler, die Sie vermeiden sollten“ aufgelisteten Aspekte sind sehr interessant und sollten unbedingt vermieden werden.

Aus PR-Beraterinnen-Sicht ergänze ich die Liste noch um folgende Punkte:

Redakteure sollten auf keinen Fall mit „Kolleginnen und Kollegen …“ angeschrieben werden, auch wenn Sie die Presseabteilung leiten. PR-Berater bieten etwas an, schlagen ein Thema vor und der Journalist greift es auf (oder nicht). Sie sind subjektiv, Sie haben nur ein Thema und sind davon überzeugt, dass Ihre Geschichte die „einzig wahre“ ist, die unbedingt ins Blatt muss. Der Redakteur hingegen wägt ab, da er noch andere interessante Themen hat.

Wenn Sie einen Email-Aussand machen, setzen Sie alle Email-Adressen ins BC und nie ins An- oder CC-Feld. Zum einen geht es keinen Journalisten etwas an, wer sonst noch informiert wird und die Adressen sollten Sie als vertrauliche Daten betrachten.

Vermeiden Sie das Wort Werbung. PR ist KEINE Werbung, denn sonst müssten Sie dafür bezahlen. Ihr Anliegen ist es aber, dass redaktionell und somit inhaltlich über Ihr Thema berichtet wird.

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