Meine 10 Tipps, um Italienisch zu lernen

Meine 10 Tipps, um Italienisch zu lernen

Wenn es ums Erlernen der italienischen Sprache geht, ist der Besuch eines Sprachkurses oder autodidaktisches Lernen mittels einer Sprach-App sicherlich naheliegend. Was kannst du aber außerdem noch unternehmen, um diese wundervolle Sprache zu erlernen? Meine 10 Tipps, um Italienisch zu lernen und zu verbessern. Diese Empfehlungen richten sich vor allem an diejenigen, die damit anfangen bzw. noch mittendrin sind.

Meine 10 Tipps, um Italienisch zu lernen

1 Musik hören

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich vor 35 Jahren angefangen habe Italienisch zu lernen. Außer dem Volkshochschulkurs hab ich viel Eros Ramazotti, Alice, Edoardo Bennato und ähnliche Musiker*innen gehört. Der Vorteil: Die Texte sind verständlich und ich hatte somit Erfolgserlebnisse. Mit besseren Italienischkenntnissen folgten dann auch anspruchsvollere Künstler*innen wie Gianna Nannini, Antonello Venditi oder Francesco de Gregori.

2 Radio hören

Ich höre fast täglich Radio Colonia, ein italienisches halbstündiges Magazin des WDR für in Deutschland lebende Italiener*innen sowie Italienfans. Die gut verständliche Sendung bietet einen Mix aus Politik (deutsche und italienische), Kultur, Sport, Veranstaltungshinweise und Musik. Du kannst die Sendung als  Livestream von 18 bis 18.30, im Radio zwischen 21 und 21.30 Uhr und als Podcast (ohne Musik) hören.

Wer schon besser Italienisch versteht, dem empfehle ich Radiosender in Italien. Ich höre beispielsweise häufig Radio Popolare, ein regionaler Privatsender aus Mailand, der meiner Mailandliebe geschuldet ist. Es gibt natürlich noch viele andere Privat- oder Öffentlich-Rechtliche Sender.

Podcast sind natürlich auch noch eine Idee. Da ich selbst keinen italienischen höre, kann ich dir leider auch keinen empfehlen.

3 Film und Fernsehen schauen

Bei Netflix, Amazon Prime, Youtube oder auch als DVD gibt es zahlreiche italienische Filme und Serien. Schau dir die Filme mit italienischen Untertiteln an. Dadurch lernst du noch mehr und falls du etwas nicht genau verstanden hast, siehst du es geschrieben.

4 Zeitschriften lesen

Bevor du dich an L’Espresso (ital. Pendant zu Der Spiegel) wagst, probiere es doch mit Adesso. Das in Deutschland publizierte Magazin enthält Artikel zu Kunst und Kultur, Reisen, Kurioses und Wissenswertem. Die Artikel sind von Muttersprachler*innen verfasst, haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, und es werden Vokabeln erklärt bzw. übersetzt. Ergänzend enthält das monatlich erscheinende Heft (print und online) Übungen sowie Tipps zu Grammatik, Wortschatz, Rechtschreibung oder Aussprache des Italienischen.

5 Bücher lesen

Zum Anstieg sind die Easy Readers eine gute Wahl. Gekürzte Originaltexte zeichnet diese Serie aus. So kannst du auf relativ einfachem Niveau italienische Originalliteratur lesen. Die Easy Readers gibt es für verschiedene Sprachlevels. Das heißt du hast Erfolgserlebnisse, wenn du von dem einen aufs nächste Niveau wechselst. In fortgeschrittenem Stadium kannst du natürlich auch Originalversionen lesen ohne vereinfachte Kürzungen. Ich fand das ganz lange Zeit viel zu anstrengend.

6 Sprachkalender

Eine tägliche Dosis Italienisch bekommst du mit einem Sprachkalender. Vokabeln, typisch italienische Redewendungen, Erklärungen, Übungen sowie wichtige Feier- und Gedenktage zum täglichen Lernen.

7 Sprachtandem

Ich kenne es zwar nur vom Hören sagen, dennoch könnte ja auch ein Sprachtandem für dich eine Möglichkeit sein, dich mit jemandem in deren Muttersprache zu unterhalten. So profitiert ihr beide, um eure Kenntnisse der jeweiligen Sprache zu verbessern.

8 Instagram-Accounts folgen

Ich folge einerseits italienischen Community Accounts bei Instagram zur Reisevorbereitung. Außerdem folge ich auch Privatpersonen, um gegenwärtiges gesprochenes Italienisch zu lesen mit all den angesagten Wörtern sowie Abkürzungen.

9 Deutsch-Italienische Gesellschaften

Suche dir Deutsch-Italienische Gesellschaften, um auch in Deutschland mit Italiener*innen ins Gespräch zu kommen. Ich bin beispielsweise Mitglied in der Deutsch-Italienischen Vereinigung, die außer Sprachkursen auch Vorträge, Lesungen und Feste veranstaltet.

10 Vor Ort lernen

Am besten ist es natürlich, direkt vor Ort in Italien die Sprache zu lernen. Wenn du nicht wie ich die Chance hast, für längere Zeit dort zu leben, empfehle ich das Land alleine zu erkunden und alles Deutsche auszublenden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich, wenn ich allein unterwegs bin, besser ins Gespräch komme. Bei längeren Aufenthalten blende ich alles Deutsch aus und finde so viel besser in die Sprache rein. In Italienisch Denken und Träumen nicht ausgeschlossen.

Und dann wäre da noch …

… eine Brieffreundschaft. Das ist wohl etwas aus der Zeit gefallen. 😉 Zu meiner Jugendzeit gab’s das noch. Meine damalige Brieffreundin Luisa war ausschlaggebend, dass ich überhaupt Italienisch gelernt habe. Wir haben uns nämlich auch gegenseitig besucht. Geschrieben hatten wir uns in Deutsch. Als ich aber den Gegenbesuch in Brescia antrat, hatte ich das Bedürfnis mit ihren Eltern, Verwandten und Freundinnen wenigstens ein paar Worte zu wechseln. Die Brieffreundschaft war irgendwann beendet, die Liebe zur Sprache und dem Land  ist geblieben.

Welche Erfahrung hast du gemacht? Hast du noch weitere Tipps ergänzend zum Sprachkurs?

 

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