Herausforderung Mailand

In diesem Jahr geht ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: Ich werde die nächsten zwei Monate in Mailand leben und arbeiten. Italien hat schon seit meinem ersten Mailand-Aufenthalt einen festen Platz in meinem Herzen.

Damals Mode …

Vor knapp dreißig Jahren hab ich mich schon einmal mit dem Zug auf den Weg gemacht. Damals als Au-pair zu der – wie sich herausstellte – weltbesten Au-Pair-Familie, die ich mir vorstellen kann. Wir sind heute noch in Kontakt. Damals wurde aus dem geplanten einjährigen Aufenthalt ein zweijähriger, weil ich unbedingt als Damenschneiderin (meine erste Berufsausbildung) arbeiten wollte. Gesagt, getan: Ich hab Mailands Schneidereien abgeklappert und auch bei dem einen oder anderen Designer(-Duo) angefragt. Geworden ist es dann eine Schneiderei im Quadrilatero (damals noch Triangolo), die Alta-Moda-Modelle von Yves Saint Laurent fertigte – und ich mitten drin. 

… heute PR

Jetzt also wieder Mailand. Dieses Mal als PR-Spezialistin, um meine italienischen Projekte voranzubringen und mich beruflich weiterzuentwickeln. Meine deutschen Auftraggeberinnen sind damit einverstanden, dass ich eine bestimmte Zeit von Mailand aus arbeite.

Damals hatte ich mir Mailand ausgeguckt, weil es dort kaum Touristinnen und Touristen gab – und natürlich wegen der Mode. Heute zieht es mich vor allem dorthin wegen der Freundinnen und Freunde (Au-pair-Familie inklusive), die ich dort habe und weil Mailand einfach meine italienische Heimat ist. 

Liebe auf den zweiten Blick

Meinem Empfinden nach ist Mailand eine Stadt, die „erobert werden will“. Was gemeinhin als Sehenswürdigkeiten tituliert wird – davon gibt es in Mailand nicht all zu viel im Vergleich zu Florenz, Rom oder Venedig. Wenn man sich aber auf die Stadt einlässt, durch die Straßen schlendert, abseits von Dom, Scala oder Brera-Viertel, dann gibt es ganz viel zu entdecken.

Ich bin gespannt und voller Vorfreude auf das, was mich erwartet und wie ich dreißig Jahre später die Stadt wahrnehmen werde. Von meinen Besuchen der vergangenen Jahre weiß ich schon mal, dass die Touristinnen und Touristen die Stadt entdeckt haben …

Unter #scattidiUlrikeinItalia könnt ihr meinen Impressionen auf Instagram folgen. Außerdem habe ich vor, euch hier in regelmäßigen Blogposts an meinem Abenteuer teilhaben zu lassen.

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